vendredi 19 décembre 2014

User-Review - Commander Mini

Nach gut einem Jahr treuen Diensten ist es nun Zeit meinen alten Commander V2.0 mangels Kühleranschlüsse in den Ruhestand zu versetzen. Der Abschied fällt mir leicht, da Corsair mit dem "Commander mini" eine neue Generation der Lüfter und der Beleuchtungsteuerung auf den Markt gebracht hat.



Im Vergleich zu dem alten Corsair Link Commander wurden nun alle Eigenschaften, die vorher eine eigenständige Node benötigten, in einem Gerät vereint. Der Commander mini besitzt jetzt vier Link-Steckplätze (für weitere Corsair Produkte), vier Steckplätze für Temperaturfühler, sowie sechs Lüfteranschlüsse und einen LED Anschluss.



Die schon beim alten Commander verwendete und bekannte grün-rote LED zeigt schnell den momentanen Status des Gerätes an.



Attachment 20142



Im Lieferumfang sind drei 4-Pin PWM Lüfter Verlängerung (30 cm), vier Temperaturfühler und ein Link - Kabel vorhanden. Benötigt der Commander noch einen HDD Schacht, kann der Commander mini nun durch seine kompakte Bauweise überall dank des mitgelieferten Klebebandes im Gehäuse verbaut werden.



Attachment 20143



Leider wurde kein LED - Streifen bzw. eine LED - Verlängerung beigelegt, sodass man diese nachkaufen muss. Diese stellt jedoch kein Problem mehr dar, da es die "Corsair link Lighting Node" in Deutschland zu kaufen gibt.



Die Hardwareinstallation ist einfach. Die Stromversorgung wird über einen SATA-Stromadapter hergestellt, welcher den Vorteil hat, dass der Commander bereits beim Einschalten mit seinen Aufgaben (Kühlung und Lichteffekte) anfangen kann. Die gewünschten Kabel (wie im Bild zu sehen) einstecken und die Datenübertragung zum System wird, wie beim vorherigen Link Commander auch, über einen internen USB-Steckplatz hergestellt.



Attachment 20144



Aber grau ist alle Theorie und nun testen wir den "mini". Um ihn zu testen, lasse ich ihn mein komplettes System steuern. Folgende Komponenten soll er steuern:


  • 1x cooling node (für meine vier PWM- Radiator- Lüftern im Pull und Push verfahren verbaut)

  • Eine Swiftech Apogee drive 2 PWM Pumpe meiner Wasserkühlung

  • 2x corsair link lighting node ( 6 Led streifen)

  • Corsair Hx850i Netzteil

  • der 3 Pin hochdrehende 40 mm Lüfter meines Mainboards mit 4000 Umdrehungen

  • die drei verbauten Corsair Air Series AF140Q White Gehäuselüfter meines 760T


Attachment 20145



Attachment 20147



Die Steuerung wird wie gewohnt über die C-Link Software durchgeführt. Ich habe mich bei der Installation für die Vorgehensweise der Erstinstallation entschieden.



Nach dem Öffnen der C-Link Software wurden alle angeschlossenen Komponenten erkannt und waren betriebsbereit. Die Radiatorenlüfter lassen sich ohne Probleme auf entweder mit einer Temperaturkurve, festgelegten Umdrehungszahl oder den drei vorgegebenen Automatikmode "Quite Mode“, "Balanced Mode" und "Performance Modus" laufen. Ebenso kann die Umdrehungszahl der PWM Pumpe sowie des 3 Pin 40 mm Lüfter ohne Probleme punktgenau einstellen.



Das Netzteil HX850i lässt sich über den Link Anschluss bequem steuern, sodass es alle Werte wie Effizienz, Stromfluss gesamt und in den einzelnen Rail´s ablesen kann. Des Weiteren lässt sich die Drehzahl und der Zeitpunkt, wann der Lüfter anfangen soll sich zu drehen, steuern.



Durch die Temperaturmesspunktemeines asrock z77 formula oc konnte ich einen Temperaturfühler in die Nähe "legen". Die Temperaturfühler sind genau, es ist zwar eine Abweichung von +0,5-1,0° C. zu erkennen, aber diese kann durch den 1 cm Abstand zum Mainboard herführen.



Es ist zwar nur ein LED - Anschluss vorhanden, aber durch die Verlängerung und die LED - Streifen lässt sich bequem eine Beleuchtung herstellen. Die RGB-LED-Streifen besitzen zwar nur 3 LED´s pro Streifen, aber sie haben eine gute Leuchtkraft und lassen sich dank dem integrierten, doppeltem Klebeband und dank der Verlängerung an jeder Ecke des Gehäuse verbauen.



Aber für ca. 15€ kann man im Corsair-Shop 2 LED-Streifen (incl. 2 Verbinder) bestellen oder im Fachhandel für 30€ eine komplette Lighting Node kaufen, um das System zu erweitern.



Die nächste Erweiterung bzw. Ausbaustufe wäre, dass sich die Corsair Gehäuse-Lüftersteuerung in den Link integrieren werden kann. Der Vorschlag bzw. Idee kommt vom Corsair-Forum-User Crash-Over.



Aber einzeln kann man die beiden Corsair Gehäuselüfter Corsair Air Series AF140Q (A1425L) sowie ein Corsair Air Series AF140Q White (der nachgekauft wurde) an den Commander mini anschließen und sie über die Software steuern lassen.



Da für mich die Integrierte Lüftersteuerung meines Corsair Graphite 760T vollkommen ausreicht, habe ich nur einen Funktionstest durchgeführt aber sie nicht in meinen Commander Mini (siehe obere Grafik) nicht integriert.



Fazit: Einen unkomplizierteren Umzug wie vom Commander V2.0 zum Commander mini habe ich selten mitgemacht. Die einzelnen Komponenten einstecken, Software installieren und fertig.



Zwar hat die RC Software in diesem Test noch einige kleinere Probleme (bei mir die Erkennung der Grafikkarte), aber mit jeder Version verbessert sich die Linksoftware wesentlich.



Der Commander Mini kann mit jedem Lüfter ob 3 pin oder PWM umgehen, sodass man seinen kompletten Rechner einfach per Software steuern kann.

Für jeden der keine externe Lüftersteuerung im 5,25“ Laufwerkschacht möchte oder eine einfache (einfarbige) LED Beleuchtung eine externe Lichtsteuerung mit ist der Link Commander mini eine sehr gute Alternative.




Attached Images





















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